Episode 13 – Wieso Pfeile und Kuchen?

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In Folge 13 – Wieso Pfeile und Kuchen nehmen Finn und Jay-Jay einen Teil der Symbole unter die Lupe, die innerhalb der A*spec-Community verwendet werden, und setzen sich mit der Frage auseinander, ob es eine eigene A*spec-Kultur gibt und worin diese bestehen könnte.

Kapitelmarken

00:00:00 | Cold Open und Intro
00:00:29 | Begrüßung und Vorstellungen
00:01:19 | Was sind Symbole und wie funktionieren sie?
00:03:15 | Flaggen und Ringe
00:17:40 | Karten und Kuchen
00:24:12 | Mythen, Tiere, Sensationen
00:32:00 | Aven-Dreieck und Pfeile
00:39:00 | Warum nutzen wir Symbole?
00:42:47 | Der Aspec-Kalender
00:51:25 | Weitere Aspekte der Aspec-Kultur
01:07:10 | Lexikon: Intersektionalität
01:08:51 | Kulturecke: Julie Sondra Decker – The invisible Orientation. An introduction to Asexuality
01:10:35 | Was nimmst du mit?
01:12:18 | Verabschiedung und Kontakt
01:14:00 | Outro

Lexikon

Intersektionalität: Bei Intersektionalität geht es darum, dass verschiedene Diskriminierungsformen wie z.B. Rassismus, Homophobie, Behindertenfeindlichkeit nicht isoliert voneinander auftreten. Deshalb werden diese Diskriminierungsformen dann in ihren gegenseitigen Abhängigkeiten und Überkreuzungen (englisch intersections) betrachtet. 
Zum Beispiel: Eine kopftuchtragende lesbische Frau wird gegebenenfalls nicht nur als kopftuchtragende Frau und als Lesbe diskriminiert, sondern auch als kopftuchtragende Lesbe diskriminiert und erfährt unter Umständen Formen der Diskriminierung, die weder eine kopftuchtragende hetero- Frau noch eine Lesbe ohne Kopftuch erfahren könnte.
(basierend auf Wikipedia)

Kulturecke

Julie Sondra Decker, The Invisible Orientation. An Introduction to Asexuality (Skyhorse Publishing 2014). ISBN 978-1-63450-243-6.

Quellen

Kurt Mühler, Raumbezogene Gruppenidentifikation als Bestandteil der sozialen Identität, Universität Leipzig – Institut für Soziologie [PDF]
Kurt Mühler, Raumbezogene Gruppenidentifikation als Bestandteil der sozialen Identität, Universität Leipzig – Institut für Soziologie [PDF]Flaggen des Aromantischen Spektrums

Blogpost: asexualagenda, The Ace Flag: A History and Celebration

Blogpost: Let Them Eat Cake, Symbols

Blogpost: Next Step Cake, Carnival of Aces: Some Asexual Cultural Moments You Might Have Missed

Blogpost: asexualityarchive.com, Black Rings

AVENwiki, Cake

Blogpost: knowyourmeme.com, Asexual Cake

AVENwiki, Haven for the Human Amoeba

AVENwiki, AVEN Triangle

Blogpost: Controlled Abandon, Thoughts on Symbols of Identity

Blogpost: Next Step Cake, What’s the deal with this “Ace Day” Thing?

Tumblr Post: centrumlumina, Ace Visibility Day

Blogpost: The Ace Theist, Aces Have More Than a Day: Failures of Community Memory & Advocate Integrity

Blogpost: aceweek.org, The History of Ace Week

AVENwiki, Asexual slang

Blogpost: asexualagenda, It’s Complicated, Let Me Draw You This Graph: Asexuality and Reductionism

Blogpost: asexualagenda, Restored Carnival of Aces: “Doubt and Asexuality”

Initiativen

Ace Week (aceweek.org)

Asexual Outreach (asexualoutreach.org)

Aromantic Spectrum Awareness Week (arospecweek.org)

nepali.asexuals (Instagram)

Lexikon

Nichtbinäre Geschlechtsidentität – Schirmbegriff für Geschlechtsidentitäten, die sich außerhalb des Binärsystems von „männlich“ und „weiblich“ befinden. Darunter fallen Personen, die sich gar keinem Geschlecht zugehörig fühlen, Menschen die sich nur teilweise mit einem Geschlecht oder mit mehreren Geschlechtern identifizieren, fluide und sich verändernde Gender sowie Geschlechter die sich komplett außerhalb des Binärsystems befinden. Nicht-Binärität ist nicht dasselbe wie Intergeschlechtlichkeit und hat nichts mit den biologischen Merkmalen einer Person zu tun.

Cisgender (cis) – Das Wort Cisgender (cis) beschreibt eine Person, deren Geschlechtsidentität mit dem Geschlecht übereinstimmt, das bei der Geburt zugewiesen wurde. Der Begriff Cisgender ist der Gegenbegriff zu trans*.

Transgender (trans) – Der Begriff Transgender (trans) beschreibt eine Person, deren Geschlechtsidentität nicht oder nur teilweise mit dem Geschlecht übereinstimmt, dass bei der Geburt aufgrund biologischer Merkmale zugeschrieben wurde. Eine Person kann binär trans* sein und sich mit dem binären Geschlecht identifizieren, dass ihr bei Geburt nicht zugewiesen wurde, aber auch nicht-binäre Transidentitäten fallen unter diesen Begriff. Trans*-Identität ist unabhängig von der sexuellen Orientierung einer Person.

Shout-Outs

Introsprecher: Kijargo
Intro/Outro: John Bartmann – Jazzy DetectiveAudio-Player

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